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Die Schülerzahlen steigen an

25. November 2020

Die Schülerzahlen des Schuljahres 2020-2021 sind leicht angestiegen: 12.450 Schülerinnen und Schüler besuchen im laufenden Schuljahr die Grund- und Sekundarschulen. Im Vorjahr waren es 12.403. Die Verteilung auf die unterschiedlichen Schulnetze ist weitestgehend gleichgeblieben.

Die Zahlen im Regelschulwesen im Kindergarten und in der Primarschule steigen seit einigen Jahren wieder an, während die Zahlen im Sekundarschulwesen bereits seit dem Schuljahr 2011-2012 einem Abwärtstrend folgen und auch in diesem Jahr noch weiter gesunken sind (von 4.570 auf 4.530).
Im Schuljahr 2020-2021 sind im Regelschulwesen im Kindergarten 2.455 Kinder eingeschrieben, in der Primarschule 4.851 und in den Sekundarschulen 4.534. Im Förderschulwesen sind 8 Kinder im Kindergarten eingetragen, 159 in den Primarschulen und 152 Schülerinnen und Schüler in der Fördersekundarschule.

• Der größte Kindergarten ist der Kindegarten der Städtischen Grundschule Oberstadt Eupen mit 154 Kindern und der kleinste Kindergarten ist der Kindergarten der Gemeindeschule Meyerode mit 6 Kindern.

• Die größte Primarschule ist das Königliche Athenäum Eupen mit 345 eingeschriebenen Schülerinnen und Schülern und die Gemeindeschule Braunlauf ist mit 8 Schülerinnen und Schülern die kleinste Primarschule. Da die Mindestnorm von 12 Schülern in diesem Schuljahr nicht erreicht wurde, befindet sich diese Schule nun im sogenannten Gnadenjahr. Das bedeutet, dass wenn die Anzahl von 12 eingeschriebenen Kindern am 30. September 2021 weiterhin unerreicht bleibt, die Schule nicht mehr von der Deutschsprachigen Gemeinschaft subventioniert wird. In der Regel führt dies zu einer Schulschließung.

• Bei den Sekundarschulen verzeichnen das Robert Schuman-Institut Eupen (863 Schülerinnen und Schüler) und das Königliche Athenäum Eupen (844 Schülerinnen und Schüler) derzeit die meisten Schülerzahlen. Die kleinste Sekundarschule ist das Königliche Athenäum in St. Vith mit 280 Schülern.
Die Zahlen im Förderschulwesen steigen seit 2017-2018 deutlich an. Das liegt zum einen daran, dass die Inklusion in den Regelschulen immer besser funktioniert und somit immer weniger Schülerinnen und Schüler mit Lernbeeinträchtigungen oder Teilleistungsstörungen eine Förderschule besuchen. Andererseits zeichnet sich ein Anstieg von Schülerinnen und Schülern mit schweren oder Mehrfachbehinderungen sowie von Schülerinnen und Schülern mit Verhaltens- und Bindungsstörungen ab.
Anhand der Zahlen, die dem Fachbereich Ausbildung und Unterrichtsorganisation des Ministeriums vorliegen, ist in der mittelständischen Ausbildung ein generell sinkender Trend zu beobachten. Das Institut für Aus- und Weiterbildung im Mittelstand (IAWM) informiert in Kürze über die Entwicklung in der mittelständischen Ausbildung und die Anzahl der Lehrverträge, die in diesem Jahr abgeschlossen wurden.
Die Autonome Hochschule Ostbelgien wiederum verzeichnet in diesem Schuljahr die höchste Einschreibequote seit ihrer Schaffung im Jahr 2005. Die Zahl ist von 216 auf 238 Studierende angestiegen. Die Verwaltung führt diese Entwicklung u.a. auf die Einführung des dualen Bachelor-Studiengangs „Public and Business Administration“ auf die hohen Einschreibezahlen im Studiengang Lehramt Primarschule zurück.