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Gesamtvision Bildung: Kooperation mit der OECD vereinbart

20. Januar 2021

Für die Entwicklung einer Gesamtvision für das Bildungswesen ist die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft eine Kooperation mit der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) eingegangen. Ein Expertenteam der OECD wird bis Dezember 2021 eine wissenschaftliche Analyse des ostbelgischen Bildungssystems vornehmen und einen international vergleichenden Bericht erstellen.

Im April 2019 startete die Diagnose des ostbelgischen Bildungssystems als erste Etappe auf dem Weg zur Entwicklung einer Gesamtvision. Im Rahmen von Einzelinterviews, Workshops, Zukunftsforen und einer breit angelegten Online-Umfrage wurde ein umfassendes Meinungsbild zu den Stärken und Herausforderungen des ostbelgischen Bildungssystems erhoben.

Dieses Meinungsbild wird jetzt in einer zweiten Etappe durch eine externe wissenschaftliche Analyse ergänzt. Anhand objektiver und internationaler Vergleichsdaten wird die OECD untersuchen, wie chancengleich das Schulsystem in der Deutschsprachigen Gemeinschaft ist und welche Wirkung die eingesetzten Ressourcen entfalten. In der Analyse der OECD werden auch die Ergebnisse der Arbeitsgruppen „Gutes Personal für gute Schulen“, die durch Corona bedingten Entwicklungen und Bedarfe der letzten Monate sowie die Resultate der ersten Diagnosephase zur Entwicklung einer Gesamtvision (Online-Umfrage, Partizipationsforen und Experten-Interviews) berücksichtigt
Die Kooperationslaufzeit beträgt ein Jahr und startete am 18. Dezember 2020.