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Keine Dezember-Prüfungen im GUW

13. November 2020

Die Bildungsministerin Lydia Klinkenberg, Schulträgerin der Gemeinschaftsunterrichtsschulen (GUW), hat gemeinsam mit den GUW-Schulen beschlossen, in diesem Schuljahr in den Sekundarschulen keine Weihnachtsprüfungen zu organisieren. Außerdem wurde auf Rat der Gesundheitsexperten für die 2. und 3. Sekundarstufe entschieden, das ab Montag geltende hybride Unterrichtsmodell (im wöchentlichen Wechsel Fern- und Präsenzunterricht) bis zu den Weihnachtsferien aufrecht zu erhalten.

In der heutigen Schulleiterversammlung konzertierte die Ministerin die Entscheidung, für die Sekundarschulen des Gemeinschaftsunterrichtswesens (GUW) keine Prüfungen im Dezember zu organisieren, da in der aktuellen Situation jeder gewonnene Unterrichtstag wichtig sei. Zudem sei nicht absehbar, wie viel Präsenzunterricht in der zweiten Schuljahreshälfte organisiert werden könne und man müsse jedem weiteren Lernrückstand vorbeugen. Für die erste Sekundarstufe ist dies keine Neuerung, da die Schüler des 1. und 2. Sekundarschuljahres jetzt bereits keine Weihnachtsprüfungen mehr haben.
Diese Entscheidung gilt ausschließlich für die GUW-Sekundarschulen: das Robert-Schuman-Institut Eupen, das Königliche Athenäum St.Vith, das Königliche Athenäum Eupen und das César-Franck-Athenäum Kelmis. Der Träger des freien subventionierten Unterrichtswesens[1] entscheidet selbst über die Organisation der Prüfungsperiode in den Sekundarschulen.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt der Versammlung war die Organisation des Fernunterrichts. Die Ministerin informierte die Bildungsakteure darüber, dass auf Rat der Gesundheitsexperten das hybride Unterrichtsmodell mindestens bis zum Beginn der Weihnachtsferien Anwendung finden wird. Die Schüler der 2. und 3. Stufe erhalten ab dem 16. November abwechselnd eine Woche Präsenzunterricht und eine Woche Fernunterricht. Das bedeutet, dass die Gruppen halbiert werden.

Um die Schulen und das Lehrpersonal beim längerfristigen Aufbau von Fernunterricht zu unterstützen und dessen Organisation zu optimieren, hat der Fachbereich Pädagogik des Ministeriums gemeinsam mit der Autonomen Hochschule Ostbelgien die bereits bestehende Webseite der Fachberatung Medien überarbeitet und neu strukturiert. Zusätzlich bemüht man sich um die Organisation weiterer Weiterbildungen zu diesem Thema für das Lehrpersonal. Das Angebot wird in den kommenden Wochen stetig erweitert.