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Ministerin Klinkenberg fordert Lösung für überfüllte Busse der TEC

20. Oktober 2020

Lydia Klinkenberg, Ministerin für Bildung, Forschung und Erziehung in der Deutschsprachigen Gemeinschaft, hat sich in einem Schreiben an die wallonischen Verkehrsbetriebe TEC (Transport en Commun), die Verkehrsorganisationsbehörde der Wallonischen Region (AOT) sowie an den für die Mobilität zuständigen Minister Henry gewandt. Sie fordert die Verantwortlichen dazu auf, bis zum Ende der Allerheiligenferien eine Lösung für die zu Schulbeginn und Schulschluss überfüllten Streckenbusse der TEC zu finden und hinsichtlich der sanitären Krise zusätzliche Busse einzusetzen.

Die Ministerin schreibt in ihrem Brief vom 20. Oktober 2020: „Angesichts der zunehmenden Anzahl COVID-19-Fälle im ganzen Land ist die aktuelle Situation nicht weiter hinnehmbar. Wir möchten vermeiden, dass sich die Schüler morgens und nachmittags in überfüllten Bussen versammeln. Es ist von größter Wichtigkeit, zu verhindern, dass Schulbusfahrten zu einer Infektionsquelle werden. Angesichts der steigenden Anzahl Infektionen halten wir es für notwendig, die bestehenden Standards bezüglich der zulässigen Personenzahl pro Bus anzupassen. Ich bitte Sie daher, unseren Antrag unverzüglich zu prüfen und spätestens nach den Allerheiligenferien, also ab dem 9. November 2020, zusätzliche Busse bereitzustellen.“

„Das Problem der teils überfüllten Busse zu Stoßzeiten ist nicht neu. Seit Jahren steht die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Kontakt mit der TEC, die ja im Zuständigkeitsbereich der Wallonischen Region liegt, um eine Lösung herbeizuführen. In Anbetracht der aktuellen Situation läuft uns allerdings die Zeit davon. Die Schulen sollen offenbleiben, das habe ich bereits mehrfach betont. Doch das können wir nur gewährleisten, wenn die sanitären Maßnahmen auch in den Bussen eingehalten werden können.“, erklärt die Ministerin.

Abschließend betont sie, dass der durch die Deutschsprachige Gemeinschaft selbst organisierte Schülertransport, der mit lokalen Busunternehmen organisiert wird und die Strecken abdeckt, die nicht durch die TEC bedient werden, zurzeit kein Problem darstellt, da man dort nach dem Modell ‚ein Schüler – ein Sitzplatz‘ funktioniere.