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Neues Schuljahr startet mit 100 % Präsenzunterricht

21. August 2021

Das neue Schuljahr startet mit einer Rückkehr in den Präsenzunterricht und einer Lockerung der Maskenpflicht für Grund- und Sekundarschüler.

Die drei Bildungsminister des Landes haben sich Mitte des Monats mit den Gesundheitsexperten ausgestauscht und die Situation im Unterrichtswesen evaluiert, um im Anschluss dem Konzertierungsausschuss Vorschläge für den Start des neuen Schuljahres 2021-2022 unterbreitet.

Diese Vorschläge sahen eine Lockerung der Maskenpflicht sowie vollzeitigen Präsenzunterricht für alle Grund- und Sekundarschüler vor. Diesen Vorschlägen ist der Konzertierungsausschuss in seiner Sitzung am 20. August gefolgt.

Trotz der Impfung gibt es laut Experten aber weiterhin Grund zur Sorge, insbesondere aufgrund der mittlerweile dominanten und allgegenwärtigen Delta-Variante. In Verbindung mit den zunehmenden sozialen Kontakten und den zahlreichen Reiserückkehrern hat dies zu einem Anstieg der Zahl der Krankenhausaufenthalte geführt. Dieser Anstieg setzt sich fort und wird mit dem Ende der Ferienzeit wahrscheinlich noch zunehmen.

Das Unterrichtswesen übernimmt daher seine Verantwortung mit strengen, zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen, sowohl allgemeiner als auch spezifischer Art:

1. An Orten, an denen die Corona Zahlen signifikant negativ von den belgischen Durchschnittswerten abweichen, werden zeitnah verschärfte Maßnahmen ergriffen. Wir verfügen über detaillierte Zahlen pro Gemeinde. Im Falle einer signifikanten negativen Entwicklung des Infektionsgeschehens greift das bewährte Verfahren: In Gemeinden, in denen die Pandemiesituation akut ist, wird die lokale Krisenzelle einberufen, der unter anderem Kaleido, die Hygiene-Inspektion, Vertreter der Bildungsministerin und der betroffenen Gemeinde angehören.

Unmittelbar und je nach Situation können folgende Maßnahmen ergriffen werden:
i. Maskenpflicht (für Personalmitglieder und Schüler ab 12 Jahren) für 14 Tage
ii. Präventive Tests der Klassengruppe(n)
iii. Quarantäne der Klassengruppe(n).

2. In den Schulen muss für eine gute Belüftung aller Räumlichkeiten gesorgt werden. In Ostbelgien wurden, anders als in den anderen Gemeinschaften, alle Schulen mit CO2 Messgeräten ausgestattet. Zur Beratung in Bezug auf die erforderliche Lüftung stehen Ihnen weiterhin die Gefahrenverhütungsberater zur Verfügung.

Das Fallmanagement bei Infektionen wird zurzeit von den zuständigen Gesundheitsbehörden evaluiert und überarbeitet. Die Schulen werden von Kaleido über die Änderungen informiert, sobald die Gesundheitsminister darüber befunden haben und Kaleido die neuen Verfahren von Sciensano erhalten hat.

Die im Anhang aufgelisteten Maßnahmen sind vorerst bis Ende September gültig und werden vor Ende des Monats September mit den Gesundheitsexperten ausgewertet. Ein entscheidendes Kriterium bei dieser Bewertung wird die belgienweite Entwicklung der Impfquote sein.